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Der Leipziger Bach-Wettbewerb feierte 2025 den 75. Jahrestag seines Bestehens. Erstmals fand er 1950 anlässlich des 200. Todestages Johann Sebastian Bachs statt. Damals - kurz nach Gründung der beiden deutschen Staaten - wurde der Wettbewerb noch in gesamtdeutschen Vorentscheiden sowie einem Finale in Leipzig ausgetragen. In der Jury saß damals auch Dmitri Schostakowitsch. Tatjana Nikolajewa gewann und Schostakowitsch widmete ihr einige Jahre später seine eigenen 24 Präludien und Fugen, zu denen er durch den Bach-Wettbewerb inspiriert worden war.Inzwischen hat sich der Wettbewerb neu ausgerichtet. Fortan findet er jährlich in nur einem Fach statt, 2025 machte das Klavier den Auftakt. 27 Kandidatinnen und Kandidaten aus 13 Nationen traten in Leipzig gegeneinander an. Das große Finale fand im Leipziger Gewandhaus statt. Finalistin Mariamna Sherling spielte neben Bachs Chromatischer Fantasie und Fuge Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54. Begleitet wurde sie vom MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Enrico Delamboye.Internationaler Bach-Wettbewerb 2025Preisträgerkonzert aus dem Gewandhaus zu LeipzigMariamna Sherling am Klavier
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