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Wunderwelt Pfütze
Platsch - mitten in eine Pfütze zu springen, macht richtig Spaß. Heute erfährt Pia, dass Pfützen auch wichtige Lebensräume für viele verschiedene Tiere sind. Wie immer, wenn die Reporterin die wilde Natur erkundet, bekommt sie drei Aufgaben gestellt, die sie lösen muss. Dabei lernt sie ganz schön abgefahrene Tiere kennen: eine Unke mit Herzaugen, Urzeitkrebse und geniale Pfützenbauer.
Früher gab es in der Natur viele Pfützen. Da hat es niemanden gestört, wenn es eine Vertiefung in einem Waldweg gab. Die hat sich dann bei Regen mit Wasser gefüllt, wodurch eine Pfütze entstand. Heute werden solche Bodenlöcher zugeschüttet. Doch damit geht auch wertvoller Lebensraum für Tiere verloren.
Und manche Tiere verschwinden sogar ganz - wie die europäischen Sommerschildkrebse, unsere heimischen Urzeitkrebse. Es sind die ältesten Tiere, die auf der Erde leben. Es gab sie schon vor den Dinosauriern! Klar, dass Pia Naturschützer Helmut dabei hilft, Urzeitkrebse zu züchten, um sie dann in einer Pfütze auszuwildern.
Hinweis
Hier geht es nicht nur um einzelne Tierarten, sondern gleich um ganze Lebensräume. Und darum, wie der Mensch der Natur Gutes tun kann.
Welche Rolle spielt der Wattwurm für das Wattenmeer, warum ist der Alpensalamander schwarz und welche Tiere können in der absoluten Finsternis einer Höhle leben? In jeder Folge nimmt Pia die Zuschauer mit auf Entdeckungstour durch die faszinierendsten Gegenden unserer Erde. Sie möchte herausfinden, welche besonderen Tiere und Pflanzen es hier gibt und wie sie für ein Leben im Gebirge, in der Wüste oder der Savanne ausgestattet sind.[Bild: 16:9]
Personen
| Regie: | Christiane Streckfuß, Sylvia Obst |
| Buch/Autor: | Marcella Müller, Christiane Streckfuß |
| Kamera: | Gerald Fritzen |
| Musik: | Harald Reitinger & Uli Fischer, Manuel Weber & Benni Freibott |
| Moderator: | Pia Amofa-Antwi |