Leopoldine von Habsburg (Fanny Altenburger) beschreibt in ihren Briefen das Arbeitspensum, das sie nach der von Metternich eingefädelten Verlobung mit Pedro I. täglich zu bewältigen hat.
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Leopoldine von Habsburg (Fanny Altenburger) beschreibt in ihren Briefen das Arbeitspensum, das sie nach der von Metternich eingefädelten Verlobung mit Pedro I. täglich zu bewältigen hat.

Brasilien bedeutete zunächst Freiheit für Leopoldina von Habsburg (Fanny Altenburger): Sie durfte allein die Wälder durchstreifen und Tiere und Pflanzen sammeln.

Leopoldina von Habsburg (Fanny Altenburger) und Pedro I. (Haris Ademovic) führen anfangs eine leidenschaftliche Ehe. Später verschlechtert sich ihr Verhältnis.

Nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1807 flüchtet sich die elfjährige Erzherzogin Leopoldine von Habsburg (Anna Lang) in die Welt der Wissenschaft. Gefördert wird sie von ihrem Hauslehrer Rochus Schüch (Martin Gruber).

Leopoldina von Habsburg (Fanny Altenburger) - Tochter des österreichischen Kaisers Franz II. und erste europäische Prinzessin auf südamerikanischem Boden, Politikerin, Visionärin und Kaiserin Brasiliens

Die junge Leopoldina von Habsburg (Fanny Altenburger) stürzt sich mit Begeisterung in ihr neues Leben. Alles ist neu, exotisch, aufregend. Der portugiesische Kronprinz Pedro I. (Haris Ademovic) ist zunächst begeistert von seiner jungen Frau.

Exilkaiser Pedro II. (Erwin Steinhauer) ist halber Österreicher. Seine Mutter Leopoldina von Habsburg hat im Schloss Laxenburg bei Wien einen großen Teil ihrer Kindheit verbracht.
Übersicht
Das High-End-Dokudrama von 2022 über Kaiserin Leopoldina von Habsburg und die Unabhängigkeit Brasiliens erzählt von der Genese der brasilianischen Republik über mehrere Jahrzehnte hinweg. Im Zentrum steht Leopoldina als eine der treibenden Kräfte, sich von der Kolonialmacht Portugal loszusagen und so der Fremdbestimmung und Ausbeutung Brasiliens ein Ende zu setzen.
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September 1822: Prinz Pedro I. und seine Gemahlin Leopoldina rufen das brasilianische Kaiserreich aus. Ein wagemutiger Schritt, der die Mächtigen in der europäischen Politik überrascht und verärgert. Hätte ihn das Herrscherpaar nicht gesetzt, würde es Brasilien in seiner jetzigen Form nicht geben - die Region wäre in Teilrepubliken zerfallen, zerrissen in einem Zweifrontenkrieg gegen Feinde in der südamerikanischen Nachbarschaft und auf dem europäischen Kontinent.
Die treibende Kraft hinter diesem Entschluss war jedoch weniger der spätere Kaiser Pedro I. von Brasilien aus dem Hause Braganza als seine Habsburger Gemahlin Leopoldina. Aufgewachsen in der behüteten Atmosphäre des Wiener Hofs kommt sie in die wild-exotische Welt Brasiliens. Ihre Ehe mit Dom Pedro verläuft anfangs glücklich, als sich Pedro jedoch von einer Reise eine Mätresse mitbringt, kommt es immer häufiger zu Konflikten zwischen ihm und Leopoldina.
Leopoldina stirbt früh, ihr Mann wird zur Abdankung zugunsten seines Sohnes Pedro II. gezwungen. Unter ihm sollte Brasilien noch einige Jahrzehnte ein Kaiserreich bleiben, bis die Abschaffung der Sklaverei zu einer Revolution der Großgrundbesitzer gegen die Braganza führt.
Die Spurensuche Pedros II. in Wien bildet den Rahmen für die Erzählung der Lebensgeschichte seiner Mutter, die eng verknüpft ist mit der Geschichte der Unabhängigkeit ihrer zweiten Heimat Brasilien, wo sie noch heute als Volksheldin verehrt wird.
Hinweis
Dieser Film wurde gefördert von MEDIA, Creative-Europe-Programm der Europäischen Union.
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