Übersicht
Drei Tänzer und zwei Tänzerinnen - darunter die Choreographin Anne Teresa De Keersmaeker selbst - adaptieren, hinterfragen und tanzen Bachs Cello-Suiten. Deren raffinierte Architektur, tänzerische Rhythmen und zeitlose Schönheit faszinieren bis heute. Es entsteht eine spannende Symbiose aus Live-Musik und Tanz. Interpretiert werden die Suiten vom Ausnahme-Cellisten Jean-Guihen Queyras.
Themen
Details
Johann Sebastian Bachs sechs „Suiten für Violoncello solo, BWV 1007-1012“ zählen zu den Höhepunkten der abendländischen Musikgeschichte. Ihre erfindungsreiche Architektur, ihre tänzerische Rhythmik und zeitlose Schönheit sind noch immer relevant. Die vielfach ausgezeichnete Choreographin Anne Teresa De Keersmaeker liebt die Musik Bachs und hat mit ihrer Interpretation den Versuch unternommen, die Essenz von Bachs musikalischer Sprache zu erfassen und in eine tänzerische Form zu übertragen.
In der Produktion „Dialog mit Bach“ werden die sechs Suiten adaptiert. Drei Tänzer und zwei Tänzerinnen - darunter auch De Keersmaeker selbst - erwecken die Musik auf der Bühne zum Leben. So wird sowohl das Wesen jeder einzelnen Suite für sich enthüllt als auch ihre Wechselwirkung in der Gesamtheit des Zyklus‘.
Es spielt der Cellist Jean-Guihen Queyras. Sein Spiel tritt in einen Dialog mit den Tänzerinnen und Tänzern, gibt Impulse und nimmt Bewegungen auf. So entsteht eine symbiotische Beziehung zwischen der Musik, der Choreographie und dem Raum.
Hinweis
Personen
| Regie: | Corentin Leconte |
| Kostüme: | An D‘Huys, Anke Loh |