Svenja Post (rechts), 42, lässt ihre Hormonwerte bestimmen. Bei der Diagnose Perimenopause zählt nicht ein einzelner Bluttest, sondern das Zusammenspiel aus Werten, Symptomen und einer umfassenden ärztlichen Abklärung.
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Svenja Post (rechts), 42, lässt ihre Hormonwerte bestimmen. Bei der Diagnose Perimenopause zählt nicht ein einzelner Bluttest, sondern das Zusammenspiel aus Werten, Symptomen und einer umfassenden ärztlichen Abklärung.

Svenja Post, 42, Lehrerin und Autorin, spürt vor allem in der 2. Zyklushälfte deutliche psychische Veränderungen - erste Anzeichen für die Perimenopause?

Ist das noch normal oder schon Perimenopause? Zwischen Social-Media-Tipps, Symptomlisten und Selbsttests sucht Svenja Orientierung. Gynäkologin Dr. Judith Bildau (rechts) hilft ihr, ihre Beschwerden medizinisch einzuordnen.
Übersicht
Die Perimenopause beginnt oft früher als gedacht - und bleibt häufig unerkannt. Host Svenja Post aka „Tante Kante“ begibt sich auf Spurensuche: Was passiert im Körper in der frühen Phase der Wechseljahre? Warum ist die Diagnose so schwierig? Was hilft wirklich? Eine ARD-Wissensdoku über eine neue Lebensphase, die viele Frauen betrifft.
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Details
Schlafprobleme, Reizbarkeit, Brainfog. Svenja Post aka „Tante Kante“ ist Anfang 40, Lehrerin, Mutter, DJ - sie steht mitten im Leben. Doch seit einigen Monaten erkennt sie sich kaum wieder: „Ich bin manchmal mit allem überfordert.“ Auf Social Media begegnet ihr immer wieder ein Begriff: Perimenopause. Ist sie da schon drin? Was heißt das genau? Svenja fühlt sich wie viele Frauen damit alleingelassen. Viele Ärzt:innen betrachten die Symptome nur einzeln. Prof. Bettina Toth von der Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie Innsbruck will den Weg zur Diagnose erleichtern. Sie forscht zu einem neuen Biomarker: dem Protein Klotho, das künftig eine eindeutigere Diagnose ermöglichen könne. Doch was hilft während der Perimenopause? Ist eine Hormontherapie wirklich die einzige Lösung? Was sind leere Marketing-Versprechen? Die Doku will Orientierung geben und Mut machen. Je früher Frauen ihre Beschwerden verstehen, desto gezielter können sie sich Hilfe suchen.
Hinweis
Deutsche Gebärdensprache, Audiodeskription