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Das Ruhrgebiet, der größte Ballungsraum Deutschlands, ist eine einzigartige Kulturlandschaft: auf der einen Seite erschlossen und urban, auf der anderen Seite naturbelassen. Die Vielfalt des Reviers erschließt sich am besten von oben.
Das Ruhrgebiet, der größte Ballungsraum Deutschlands, ist eine einzigartige Kulturlandschaft: auf der einen Seite erschlossen und urban, auf der anderen Seite naturbelassenes Idyll. Die Vielfalt des Reviers erschließt sich am besten von oben. Das Team hat sich in die Luft begeben und atemberaubende Bilder mitgebracht. Der Film zeigt das Revier aus ungewohnten Perspektiven: mal aus großer Höhe für den Gesamtüberblick und dann wieder ganz nah dran an den Menschen. Halden, Zechen und Stahlwerke geben aus der Luft ihre bizarre Schönheit preis. Deutlich ist zu sehen, wie der Industriewald in Gelsenkirchen die Reste der Zeche RheinElbe überwuchert. Im Ruhrtal im Süden säumen uralte Ruinen und elegante Schlösser die Ufer, Wassersportler tummeln sich am und im Fluss. Die Menschen des Ruhrgebiets faszinieren. Zum Beispiel Britta Breitenstein: Sobald der Westwind durch das Revier pustet, startet sie mit ihrem Gleitschirm von der Halde Norddeutschland. Fischzüchter Adolf Braun kam in den 1950er Jahren aus Mecklenburg nach Duisburg. Direkt am Autobahnkreuz Kaiserberg, dem „Spaghettiknoten“, hält er in selbst angelegten Teichen Aale und Forellen. Aus der Vogelperspektive scheint es, als hätte sich Adolf Braun hier seine ganz persönliche Seenplatte gebaut. Für ihn ist das Ruhrgebiet „“as Herz Deutschlands". Fotograf Hans Blossey hat den Blick von oben zu seinem Beruf gemacht, er spezialisierte sich auf Luftbilder. Hunderte Stunden verbringt er jedes Jahr in seiner Cessna über dem Revier, immer auf der Jagd nach neuen Perspektiven. Er weiß: Die Region hat sich in den letzten Jahren immens verändert. Das Ruhrgebiet: einst die Keimzelle der Industrialisierung, mächtiges Montanland. Später das Sorgenkind der Republik. Heute richtet man im Revier den Blick nach vorn. Erholung, Tourismus, Kultur, das sind die neuen Schlagworte. Das Nebeneinander der verschiedenen Epochen ist von oben gut zu entdecken. Der Wandel im Revier wird nirgends so deutlich wie aus der Luft.
Hinweis
Die 5-teilige Dokumentarfilmreihe zeigt den bedeutendsten Fluss Europas aus ungewohnter Perspektive: von oben. Im Zusammenspiel von atemberaubenden Luftaufnahmen und eindringlichen Porträts entsteht ein zeitgemäßes Bild des Rheins.
Der Rhein ist das Zentrum der europäischen Seele, der größte und bedeutendste Strom des Kontinents. Über Jahrtausende hinweg formte er auf seinem Weg von den Hochalpen zur Nordsee einzigartige Kulturlandschaften, in denen Völker und Natur sich wechselseitig prägten. Es ist kein Zufall, dass der Rhein im deutschen Volksmund seit Jahrhunderten „Vater Rhein“ heißt. Er ist tief in uns Deutschen und Holländern, in
Schweizern und Franzosen verankert. Carl Zuckmayer sprach „von der großen Völkermühle. Von der Kelter Europas!“ Und er zählte sie auf, die die Rheinlandschaft geprägt haben: den römischen Feldhauptmann, den jüdischen Gewürzhändler, den Schwarzwälder Flözer und den Müllersbusch aus dem Elsass: „das hat alles am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen und gesungen und Kinder gezeugt. Es waren die Besten, mein Lieber! Die Besten der Welt! Und warum? Weil sich die Völker dort vermischt haben. Vermischt - wie die Wasser aus Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen, lebendigen Strom zusammenrinnen. Vom Rhein - das heißt: vom Abendland“. Die 5-teilige Dokumentarfilmreihe „Der Rhein von oben“ zeigt den bedeutendsten Fluss Europas aus ungewohnter Perspektive: von oben. Mit der Cineflex-Kamera setzt die Hamburger Produktionsfirma VIDICOM den Rhein in Szene und entdeckt an seinen Ufern Menschen, die am und vom Fluss leben. Im Zusammenspiel von atemberaubenden Luftaufnahmen und eindringlichen Porträts entsteht ein zeitgemäßes Bild des Stroms.[Bild: 16:9 ]
Personen
| Regie: | Peter Bardehle, Achim Scheunert |
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