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Mauretaniens „Wüstenexpress“: Das sind 700 Kilometer lange Gleise, die seit 1963 mitten durch die Sahara führen, um Eisenerz zu transportieren, jedoch auch die Wüstenbewohner:innen. Jede Fahrt im „Wüstenexpress“ ist eine Herausforderung - zum Beispiel durch plötzliche Sandverwehungen oder freilaufende Kamele.
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Mauretaniens „Wüstenexpress“: Das sind 700 Kilometer lange Gleise, die seit 1963 mitten durch die Sahara führen, um Eisenerz zu transportieren, jedoch auch die Wüstenbewohner:innen. Jede Fahrt im „Wüstenexpress“ ist eine Herausforderung - zum Beispiel durch plötzliche Sandverwehungen oder freilaufende Kamele. Als Transportmittel ist der Zug inzwischen für viele Wüstenbewohner:innen unverzichtbar. Die 20-stündige Reise ist immer ein Abenteuer. Der Abfahrtsort Zouérat war früher ein kleines, verschlafenes Dorf. Inzwischen leben hier etwa 50.000 Menschen, viele vom Abbau des wertvollen Bodenschatzes. Das Eisenerz wird vor allem für europäische Stahlproduzenten gefördert, Millionen von Tonnen pro Jahr. Sidi Mohamed lebt in Zouérat, er ist seit 28 Jahren Zugführer. Den Zug, seine Ladung und seine Passagier:innen sicher durch die Sahara zu steuern, liegt in seiner Verantwortung.
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