Essens Margarethenhöhe - Das schönste Dorf der Stadt

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    Ein Dorf mitten in der Stadt - mit bunten Vorgärten, einer guten Nachbarschaft und einem bunten Miteinander von Familien, alten und jungen Menschen: Die Margarethenhöhe. Mitten in Essen, aber doch eine eigene Welt, gestiftet vor rund hundert Jahren von Margarete Krupp; als Siedlung für Kruppsche Werksangehörige und Menschen aus Essen. Wer hier auf der „Maggi“ wohnt, zieht selten wieder weg, viele Familien wohnen seit Generationen hier - eine Mustersiedlung der zufriedenen Menschen. Die Margarethe Krupp-Stiftung ist nicht nur Eigentümerin der meisten Wohnungen hier, sondern sieht sich auch als verantwortungsvolle Verwalterin eines kostbaren Erbes. Vor mehr als einem Jahrhundert entstand die Siedlung im Geist der damaligen Gartenstadt-Bewegung. Das Ziel: menschenfreundliches Wohnen für viele, in grüner Umgebung, bei günstigen Mieten. Visionäre Gründerin war Margarethe Krupp, die treuhänderische Leiterin des Krupp-Konzerns. Sie investierte ein kleines Vermögen, um den neuen Stadtteil aus dem Boden zu stampfen. Heute sieht es auf der Margarethenhöhe auf den ersten Blick immer noch so aus wie vor 100 Jahren - trotz Kriegszerstörungen in Essen von fast 80 Prozent. Große Teile des Stadtteils stehen unter Denkmalschutz.. Wer hier lebt, genießt viele Vorteile: gepflegte Wohnungen, große Gärten, kurze Wege, dörfliche Nähe. Und kinderreiche Familien werden stets bevorzugt behandelt. Für bezahlbare Mieten sorgen die Statuten der Stiftung - und für sorgfältigen Unterhalt von Wohnraum und Grünflächen auch. Doch bei aller Traditionspflege lebt die Margarethenhöhe nicht in der Vergangenheit: längst sind die ersten Wohnungen und Häuser energieeffizient umgebaut - mit Solarmodulen auf dem Dach, Dämmputz an den Wänden und Erdwärmepumpen im Garten. Und weitere sollen folgen. Der Film von Clemens Gersch und Michael Wieseler führt hinter die wunderschönen Häuserfassaden und durch die traumhaften Gärten, besucht die Menschen in der Siedlung und blickt mit reichhaltigem Archivmaterial in die Vergangenheit. Könnte das Engagement von Margarete Krupp ein Vorbild für moderne Wohnkonzepte sein?

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    Personen

    Redaktion:Barbara Schmitz
    von:Clemens Gersch, Michael Wieseler

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