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Janine steht vor einer Bauchdeckenstraffung und ringt mit der Angst vor OP und Klinikaufenthalt. Katrin spricht mit Tochter Vanessa derweil über familiäre Sorgen, während Jerrick nach schwierigen Zeiten mit Job und Wohnung neu durchstartet.
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Katrin und ihre älteste Tochter Vanessa treffen sich auf ein Schwätzchen. Zuletzt war die Mutter eines Neunjährigen vor zwei Jahren bei „Hartz und herzlich“ zu sehen. Doch es gibt immer viele Themen, über die das Duo sprechen kann. Neben dem eigenen Sohn sind es vor allem die Geschwister, über die sich auch Vanessa so ihre Gedanken macht. Aktuell im Fokus ist besonders ihre 17-jährige Schwester Antonia, die ohne Abschluss ein berufliches Ziel verfolgt, von dem weder Schwester noch Mutter überzeugt sind. Für Janine steht unterdessen ein wichtiger Termin bevor, denn heute wird ihre Bauchschürze operativ entfernt. Eine Bauchdeckenstraffung hat auch Ela, die Freundin ihrer Mutter Beate, bereits hinter sich und so kann sich die 29-Jährige vorab über den Eingriff und die Schmerzen informieren. Das Schlimmste ist für die Zwillingsmutter aber ohnehin der auf die OP folgende Krankenhausaufenthalt, bei dem Janine ihre Kinder nicht um sich haben kann. Für den Traum der Bauchdeckenstraffung nimmt sie aber auch das in Kauf. Bei Jerrick geht es unterdessen aufwärts, nachdem er zuletzt ohne Wohnung und Job zurechtkommen musste. Seine neue Bleibe hat er schon vor einer Weile bezogen, jetzt folgte die Festanstellung in Vollzeit als Rettungsschwimmer. Und die bringt ihm die lang ersehnte Unabhängigkeit vom Jobcenter. Über das Gehalt freut er sich so sehr, dass er auch mit Mama Ella darüber spricht - und ihr von einem Plan erzählt, den er bislang nur in seinem Kopf hatte. Auf jeden Fall wird der 24-Jährige Geld zurückgelegen können, was ein großer Fortschritt ist.
Hinweis
Nach dem großen Primetime-Erfolg der Sozialreportage beleuchtet „Hartz und herzlich - Tag für Tag“ erneut das Leben in verschiedenen sozialen Brennpunkten in Mannheim und in Rostock. Die Doku-Reihe blickt auf den Alltag der Betroffenen und erzählt glaubwürdig und nahbar die Geschichten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben.[Bild: 16:9]