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Italien, Portugal, die Türkei. Überall in Europa gibt es Orte, die so viele Menschen einmal sehen wollen - es sind Sehnsuchtsorte! Manche liegen gleich um die Ecke, in der Schweiz, in Tschechien oder Dänemark. Andere Tausende Kilometer entfernt.
Island zum Beispiel ist für viele eines dieser Sehnsuchtsziele. Vulkane haben das Land entstehen lassen. Überall gibt es „Hotspots“, Badeseen mit 40 Grad warmem Wasser. Nur darin, sagen die Isländer, können sie die kalten Winter überstehen. Die Wasserfälle in Island sind ebenfalls spektakulär.
Im portugiesischen Küstenort Nazaré gibt es zu manchen Zeiten die höchsten Wellen der Welt. Für Profi-Surfer ist es der absolute Sehnsuchtsort. Und für die Zuschauer auf den Klippen der pure Nervenkitzel, wenn die Wellenreiter beinahe von den „Big Waves“ überrollt werden.
Auch der Montblanc, mit über 4.800 Meter der höchste Gipfel der Alpen, hat es den Menschen angetan. 1786 war die mühsame Erstbesteigung. Heute können Abenteuerlustige mit der Seilbahn bis auf 3.800 Meter fahren. Wer dann noch höher will, muss Steigeisen oder Bergsteigerausrüstung dabeihaben.
Für Musik- oder Krimienthusiasten gibt es ebenfalls die perfekten Sehnsuchtsorte: Die Beatles lassen in Liverpool bis heute die Herzen aller Fans höherschlagen. Und im schaurigen Dartmoor im Südwesten Englands hat Agatha Christie viele ihrer Opfer mit Gift um die Ecke bringen lassen.
Auf Hydra, einer griechischen Insel, sind Prominente wie der Sänger Leonard Cohen in den 1960er Jahren heimisch geworden. Seit damals hat sich so gut wie nicht verändert. Es gibt nach wie vor keine Autos, alles muss mit Eseln transportiert werden.
Wer in Deutschland bleiben will, fährt nach Baden-Baden im Schwarzwald. Die historischen Bäder-Bauten in der Innenstadt gehören seit 2021 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Und auch alle Blumenfreunde können hier ihre Sehnsucht stillen: Jedes Jahr seit 1952 gibt es einen Wettbewerb um die Goldene Rose.
Städte, Landschaften, Naturspektakel: Es gibt so viele schöne Orte in Europa. Sie alle zu besuchen ist unmöglich. Aber die Sehnsucht nach ihnen ist immer erlaubt.
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| Redaktion: | Margit Höh |
| von: | Thomas Förster |