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Mit der „Eisenbahn der Pharaonen“ ging es von Kairo nach Alexandria. Sie ist die älteste Bahnstrecke Afrikas und führte rüttelnd durch endlose Baumwollfelder, vorbei an den Heiligtümern der alten Ägypter:innen. Rücken an Rücken quetschten sich die verschwitzten Reisenden zusammen mit Hühnern.
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Mit der „Eisenbahn der Pharaonen“ ging es von Kairo nach Alexandria. Sie ist die älteste Bahnstrecke Afrikas und führte rüttelnd durch endlose Baumwollfelder, vorbei an den Heiligtümern der alten Ägypter:innen. Rücken an Rücken quetschten sich die verschwitzten Reisenden zusammen mit Hühnern. Nostalgisch ist die Reise von Nairobi nach Mombasa. 900 Kilometer lang führt die Strecke durch herrliche Savannen. Beim Bau der Eisenbahn kamen vor 120 Jahren etwa 30 Bauarbeiter ums Leben. Der sogenannte „Man-Eater“ Löwe holte die Männer nachts aus den Schlaflagern entlang der Eisenbahnroute. Die Nahverkehrszüge von Soweto nach Johannesburg sind jeden Morgen brechend voll. Mit ihnen fahren die Pendler:innen zur Arbeit. In manchen Abteilen finden morgens spontane Gottesdienste statt, Laienprediger verbreiten das Wort Gottes, es wird gesungen und getanzt, geklatscht und gebetet - eine unkonventionelle Version des öffentlichen Nahverkehrs.
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