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Das Bergdorf Namlos im Tiroler Bezirk Reutte hat nicht nur einen standhaften Bürgermeister, der sich gegen die Bürokratie der EU zur Wehr setzt, nach der der Ort angeblich umbenannt werden soll. Auch wenn die Bewohnerzahl abnimmt, sind diese Tiroler fleißig und passioniert, halten durch und zusammen.
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Vor knapp zehn Jahren wird das kleine Tiroler Bergdorf Namlos schlagartig berühmt. Weil Bürgermeister Walter Zobl erbarmungslos auf die Schaufel genommen wird. Durch einen Scherzanruf des Kabarettisten Gernot Kulis im Radio, der sich als Beamter des Innenministeriums ausgibt. Im Namen der EU soll der Ort umgetauft werden - auf Schrankenlos, Geldlos oder gar Hirnlos. Was den Bürgermeister dermaßen reizt, dass er sich zur verhängnisvollen Aussage „Mir geht die EU am Arsch vorbei!!“ provozieren lässt. Damit hat er seinerzeit halb Österreich zum Schmunzeln gebracht. Und sich mit seiner Stand- und Wehrhaftigkeit den Spitzamen „Zobelix“ eingehandelt. In den 30 Jahren seiner Amtszeit hat sich die Einwohnerzahl von 130 halbiert. Erfolgslos und aussichtslos in Namlos? Keinesfalls! Es gibt hier noch mehr unbeugsame Tiroler, die an die Zukunft ihres kleinen Bergdorfes Namlos glauben, und auch dafür kämpfen!
Hinweis
Personen
| Regie: | Helmut Manninger |
| Kamera: | Thomas Beckmann, Nicola Stampfer |
| Redaktion: | Manfred Neubacher |