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Chronische Schmerzen durch Endometriose: warum die richtige Therapie noch immer Glückssache ist
Endometriose bedeutet Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, wächst außerhalb der Gebärmutter an Eierstöcken, Eileitern, im Bauchraum. Konsequenz: chronische Schmerzen, Zyklusbeschwerden, eingeschränkte Lebensqualität und oft unerfüllter Kinderwunsch. Bei Celine aus Dresden begannen die Schmerzen mit zwölf Jahren, als sie ihre Regelblutung bekam. Aber erst mit 27 wurden die Entzündungsherde in ihrem Bauch entdeckt. Ihr Fall ist kein Einzelschicksal: In Deutschland warten Betroffene im Schnitt sechs bis zehn Jahre auf eine Diagnose, dabei steigt das Risiko eines schweren Verlaufs bei Verzögerungen über fünf Jahre messbar an. Um die Herde und die starken Schmerzen in Schach zu halten, bekommt Celine ein Hormonmedikament: Es verhindert den Zyklus und drängt damit einige Beschwerden zurück.
Aber das ist nicht für alle Frauen die beste Lösung. Die aktuellen Behandlungsleitlinien empfehlen auch neue Medikamente und betonen erstmals die Wirksamkeit zusätzlicher Therapiemethoden von Akupunktur über Phytotherapie bis hin zu Yoga. Celine versucht zudem, auf entzündungsfördernde Lebensmittel zu verzichten. Doch viele niedergelassene Gynäkologinnen und Gynäkologen kennen die Behandlungsoptionen nicht ausreichend, sodass die richtige Therapie für viele Frauen auch nach der Diagnose noch Glückssache bleibt.
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