Übersicht
Die Masai Mara in Kenia gilt als eines der artenreichsten Savannen-Ökosysteme der Erde und als Schnittpunkt mehrerer großer Tierwanderungen aus dem Süden und Nordosten. Mit dem Abzug der Zebraherden wandelt sich die Landschaft im zweiten Teil der Dokureihe erneut. Die Regenzeit setzt ein, Flüsse treten über die Ufer und Vorboten kündigen die Rückkehr der Gnuherden an - ein Beweis dafür, dass die große Wanderung ein wiederkehrender Prozess ist, der das ökologische Gleichgewicht und das Überleben der Region sichert.
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Details
Mit dem Abzug der Zebraherden beginnt in der Masai Mara in Kenia eine neue Phase: die Regenzeit. Flüsse schwellen an, Überschwemmungen und starke Strömungen prägen nun das artenreichste Savannen-Ökosysteme der Erde. Die Bedingungen werden dadurch für viele Tierarten deutlich anspruchsvoller. Nach Abklingen der Regenfälle wird das Ausmaß der Veränderungen deutlich.Löwenrudel geraten in Konflikte um knappe Nahrungsressourcen. Mit dem Verschwinden von Gnus und Zebras müssen sie ihre Jagdstrategien anpassen: Einige versuchen sich an kleineren Beutetieren wie Warzenschweinen, andere nehmen das hohe Risiko auf sich, Mara-Büffel zu jagen. Ihre Herden zeigen ein ausgeprägt aggressives Verhalten und greifen Löwen auch aktiv an. Doch die Raubtiere sind gezwungen, alles zu riskieren und es kommt zu harten Kämpfen. Auch andere Arten wie Servale, Giraffen und Leoparden zeigen, wie sie mit den extremen Bedingungen umgehen. Eine Servalmutter, deren Bau überflutet wurde, hat überlebt - ebenso ihr Junges.Die Savanne kennt keine Beständigkeit - nur den ständigen Wandel zwischen Trocken- und Regenzeit, zwischen Überfluss und Mangel. Doch der Kreislauf schließt sich: Die ersten Gnuherden kehren zurück, durchqueren den Sand River und leiten damit den nächsten Zyklus ein. Ihre Wanderung ist lebensnotwendig für das ökologische Gleichgewicht der Region.
Hinweis
Online verfügbar von 06/04/2026 bis 01/05/2026
Personen
| Regie: | Dereck Joubert, Beverly Joubert |