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Es war einmal ein kleines Land, das musste sparsam mit seinen Öl- und Stromreserven umgehen. Deshalb verwendete es wieder heimische Energieträger. Wie anno dazumal wurden Züge von Dampflokomotiven gezogen. Im pfälzischen Neustadt wird dieses Märchen Anfang Oktober 2005 für drei Tage wahr.
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Es war einmal ein kleines Land, das musste sparsam mit seinen Öl- und Strom-Reserven umgehen. Deshalb verwendete es wieder heimische Energieträger. Wie anno dazumal wurden Züge von Dampflokomotiven gezogen. Im pfälzischen Neustadt wird dieses Märchen Anfang Oktober 2005 für drei Tage wahr. Am Vortag des großen Dampfspektakels kommt die Kohle per LKW. Zehn Lokomotiven wollen versorgt sein, wenn sie 114 planmäßige Züge rund 6.000 Kilometer weit ziehen sollen. Nicht immer läuft alles glatt. Doch für eine KÖF ist das ein leichtes Spiel. Die Organisator:innen haben gut anderthalb Jahre Planungszeit hinter sich. Das ist auch notwendig, denn die Logistik für Dampflokomotiven ist im 21. Jahrhundert nicht immer leicht zu managen. Der Wettergott hatte es mit der dreitägigen Plandampf-Veranstaltung leider nicht gut gemeint. Doch auch im Regen rauscht die 01 519 der Eisenbahnfreunde Zollernbahn auf der großen Runde zwischen Neustadt, Mannheim und Karlsruhe in atemberaubendem Tempo vorbei.
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