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Am 29.5.1991 um zwölf Uhr mittags stellte Bundespräsident von Weizäcker In Kassel symbolisch das Ausfahrtssignal für den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland: Eröffnet wurden die Schnellfahrstrecken Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart. Um den Schienenverkehr noch schneller zu machen, wurde ein neuer Zug aufs Gleis gestellt - der ICE.
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Am 29.5.1991 um zwölf Uhr mittags stellte Bundespräsident von Weizäcker In Kassel symbolisch das Ausfahrtssignal für den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland: Eröffnet wurden die Schnellfahrstrecken Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart. Um den Schienenverkehr noch schneller zu machen, wurde ein neuer Zug aufs Gleis gestellt - der ICE. Unter dem Motto „Doppelt so schnell wie das Auto, halb so schnell wie das Flugzeug“ warb die damalige Bundesbahn für den neuen Zug, durch dessen Einführung am 2.6.1991 der größte Fahrplanwechsel der Bundesbahn-Geschichte durchgeführt wurde. Damaliger Bahnvorstand war Heinz Dürr, der von einem Neubeginn des damaligen Schienenverkehrs sprach. Mitverantwortlich dafür war Peter Lankes, er hatte sich mehr als 30 Jahre als Projektleiter bei der DB um die Entwicklung des ICE gekümmert. Später wurde der ICE 3 für Tempo 330 entwickelt. Seit 2016 gibt es den ICE 4. Ein Ende der ICE-Geschichte ist nicht absehbar.
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