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Wenn es um Jam-Bands geht, nimmt man sich am besten ganz viel Zeit, deshalb präsentieren wir eine ganze Nacht lang Konzerte berühmter Impro-Combos. Mit dabei: ein Konzert der legendären Grateful Dead von 1981 und drei Gigs von der Loreley aus den Neunzigern: Widespread Panic, die bereits seit über zwanzig Jahren dabei sind, sowie die etwas jüngere Jam-Generation mit Dave Matthews Band und Phish.
Grateful Dead fanden sich 1965 auf Initiative des Gitarristen Jerry Garcia zusammen. Wie viele andere Musiker zu dieser Zeit machten sich auch Grateful Dead daran, die amerikanische Rockmusik neu zu definieren. Musikalisch verstanden sie sich anfangs als „irgendwie eine elektrische Rhythm-And-Blues-Band“, die allerdings zunehmend mehr einen eigenen Stil entwickelte, der zum einen aus mehrstimmigen Gesangsharmonien und zum anderen aus langen, ausgedehnten instrumentalen Improvisationen bestand. Konzerte der Grateful Dead waren und sind kulturelle Ereignisse. Die Dauer lag nicht selten zwischen 4 und 6 Stunden.
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