Typisch für Riesenotter sind ihre hellen Flecken an den Kehlen, die bei jedem Tier anders aussehen. An diesen Markierungen können Forscher die Tiere auseinanderhalten.
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Typisch für Riesenotter sind ihre hellen Flecken an den Kehlen, die bei jedem Tier anders aussehen. An diesen Markierungen können Forscher die Tiere auseinanderhalten.

Nach einer morgendlichen Schwimm- und Jagdrunde kehren Riesenotter gerne in ihren Bau zurück und halten ein Mittagsschläfchen.

Auf dem Rio Negro im Pantanal begegnet Anna den neugierigen Riesenottern. Die Tiere sind ausgezeichnete Schwimmer und Taucher.
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Wo steckt der Riesenotter?
Anna ist heute in Brasilien zu Besuch beim Riesenotter, dem Giganten unter den Mardern: bis zu zwei Meter lang und über 40 Kilogram schwer werden die geselligen und tagaktiven Tiere. Sie leben in wolfsartigen Rudeln, gehen gemeinsam auf die Jagd und ziehen zusammen die Jungtiere groß. Ihre perfekten Schwimmkünste werden durch ihren flügelartigen Schwanz und die Schwimmhäute zwischen den Zehen unterstützt.
Doch nicht nur natürliche Feinde wie Kaimane oder Piranhas machen ihnen das Leben im Sumpfgebiet Pantanal schwer. Die Zerstörung des Lebensraums, Wasserverschmutzung, Überfischung und Wilderei bedrohen die verspielten Tiere immer mehr. Der Riesenotter ist deshalb als stark gefährdet eingestuft.
Auf der Suche nach den Riesenottern erkundet Anna zu Fuß und per Boot Gebiet mit seinen zahlreichen Seen und Flüssen. Sie begegnet dem verwandten Fischotter und den großen Kaimanen, sie erkundet einen Riesenotterbau und legt sich hinter einem Versteck aus Palmwedeln auf die Lauer. Am Ende wird ihre Mühe belohnt: Sie trifft tatsächlich auf die neugierigen Riesenotter und stellt fest: Ihren Spitznamen „Flusswolf“ tragen diese tollen wilden Tiere zu Recht.
Hinweis
Bevor Anna auf Reisen geht, bereitet sie sich vor und bringt alles über das Tier in Erfahrung, das im Mittelpunkt der Sendung steht. Sie hat also ein Grundwissen, aber auch noch jede Menge Fragen, die sie den Experten vor Ort stellen will. Sie trifft Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, wilden Tieren ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Hier packt Anna mit an. Und so erfährt sie, was man über den Umgang mit Wildtieren wissen muss.[Bild: 16:9]
Personen
| Regie: | Christiane Streckfuß, Sylvia Obst |
| Drehbuch: | Ben Wolter |
| Kamera: | Gerald Fritzen |
| Musik: | Harald Reitinger & Uli Fischer |