Mit dem Zug zwischen Iser- und Riesengebirge

2022
bis 21:00
Land und Leute
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VPS 20:15

Jakuszyce, früher Jakobstal genannt, ist der am höchsten gelegene Bahnhof Polens. Als er und die Verbindung über den Neuweltpass 1902 gebaut wurde, war er der höchste Preußens.


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Jakuszyce, früher Jakobstal genannt, ist der am höchsten gelegene Bahnhof Polens. Als er und die Verbindung über den Neuweltpass 1902 gebaut wurde, war er der höchste Preußens.


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Das Bober-Viadukt kurz vor Jelenia Gora ist eins der großen Eisenbahn-Bauwerke auf der Strecke. Inzwischen ist es in viel Grün gehüllt und nicht mehr leicht zu filmen und fotografieren.


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Das Viadukt bei Morgenstern (Smržovka) ist ein Highlight auf der Zugstrecke von Liberec nach Szklarska PorÄ?ba. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Eine Zeit, in der Nordböhmen zu Österreich-Ungarn gehörte.


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In Szklarska PorÄ?ba Gorna, früher Oberschreiberhau genannt, muss man umsteigen vom tschechischen in den polnischen Zug, der dann weiter nach Jelenia Gora fährt.


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Auf der Zugreise zwischen Iser- und Riesengebirge geht es durch dichte, einsame und verwunschene Wälder, in denen die Geschichten rund um den Berggeist Rübezahl spielen. Manche Menschen in den Bergen glauben sogar heute noch an die Sagengestalt.

Übersicht

Ein Zug verbindet: Er erklimmt den Kamm der Sudeten und hangelt sich zwischen Iser- und Riesengebirge durch. Seit 2010 gibt es den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen dem tschechischen Nordböhmen und dem polnischen Niederschlesien wieder, der seit dem Zweiten Weltkrieg unterbrochen war. Etappen sind u.a. der Wintersportort Harrachov und Szklarska Porêba, ehemals Schreiberhau.

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    Ein Zug verbindet: Er erklimmt den Kamm der Sudeten und hangelt sich zwischen Iser- und Riesengebirge durch. Seit 2010 gibt es den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen dem tschechischen Nordböhmen und dem polnischen Niederschlesien wieder, der seit dem Zweiten Weltkrieg unterbrochen war. Landschaften, Städte und Menschen spiegeln die wechselvolle Geschichte einer besonderen Grenzregion wider. So hieß das tschechische Liberec einst Reichenberg und gehörte zu Österreich-Ungarn. Mit der Straßenbahn lässt sich die Innenstadt mit ihren prachtvollen Villen erkunden. Jablonec nad Nisou, früher Gablonz, ist seit jeher für kunstvollen Glasschmuck bekannt. Die überwiegend sudetendeutschen Unternehmer mussten nach dem Zweiten Weltkrieg gehen, doch es gibt auch heute wieder erfolgreiche Hersteller. Hinter Tanvald beginnt eine Zahnradbahnstrecke, die zum Kulturdenkmal erklärt worden ist. Nach zahlreichen Tunneln geht es über die Iserbrücke, die erst die Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Preußen und dann zwischen der Tschechoslowakei und Deutschland war. Weitere Etappen sind der Wintersportort Harrachov, der Neuweltpass zwischen Iser- und Riesengebirge mit der heutigen Grenze nach Polen und Szklarska Porêba, ehemals Schreiberhau. Hier glauben Schatzsucher noch an den Berggeist Rübezahl. Im Hirschberger Tal dann beeindrucken schmucke Schlösser. Einige haben die Nachfahren der Erbauer liebevoll in Schlosshotels verwandelt. In Jelenia Góra, früher Hirschberg, endet die Reise. Der Zug hat zwei Länder und zahlreiche Menschen miteinander verbunden.

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