Zeki Demirbilek (Tim Seyfi) auf dem Weg zum Tatort.
Bildauswahl:

Zeki Demirbilek (Tim Seyfi) auf dem Weg zum Tatort.

Pius (Michael A. Grimm, re.) ist es peinlich, dass Zeki (Tim Seyfi) ihn im Puff findet und behauptet keine Geschäfte mit Tavuk gemacht zu haben. Pius hat Angst dass Zeki von seinem Puffbesuch erzählt.

Streit zwischen Zeki (Tim Seyfi, li.) und Pius Leipold (Michael A. Grimm). Jale (Almila Bagriacik) und Isabel Vierkant (Theresa Hanich) hören zu.

Happy End: Von links: Die Migras - Zeki (Tim Seyfi), Pius (Michael A. Grimm), Vierkant (Theresa Hanich) und Jale (Almila Bagriacik) mit Özlem (Selen Savas) am Tisch beim Biertrinken.

Tavuk (John Friedmann) wird grob zu Gül (Pinar Erincin).

Zeki (Tim Seyfi, li.) und Vierkant (Thersa Hanich) fragen Süleyman (Vedal Erincin, 2. v. re.) und Metin (Baris Sezer) nach Stefan Tavuk.

Özlem (Selen Savas) kommt mit Frühstück. Zeki (Tim Seyfi) macht ihr Vorwürfe wegen ihres Freundes. Da erscheint Jale (Almila Bagriacik, Mitte).

Gül (Pinar Erincin) reicht Vater Süleyman (Vedat Erincin), Furat Firinci (Hasan Ali Mete) und Frau Firinci (Songül Akbaba) den Tee.

Zeki (Tim Seyfi) bügelt Taschentücher.

Streit zwischen Zeki (Tim Seyfi), Jale (Almila Bagriacik), Isabel Vierkant (Theresa Hanich) und Pius Leipold (Michael A. Grimm).

Jale (Almila Bagriacik) überwältigt einen jungen Mann (Nikolai Mohr).

Dr. Sybille (Bettina Mittendorfer, li.) zeigt den geschockten Zeki Demirbilek (Tim Seyfi) und Isabel Vierkant (Theresa Hanich) den toten Ahmet.

Zeki (Tim Seyfi) streitet mit einer Hundebesitzerin (Monika Manz) und Jale (Almila Bagriacik) überwältigt einen jungen Mann (Nikolai Mohr).

Der Imam (Ercan Karacali, li.) äußert gegenüber Zeki Demirbilek (Tim Seyfi), dass der Schriftzug Shaitan (Teufel) heißen könnte.
Themen
Details
Zeki, der neue Kommissar, ist in erster Linie Bayer, genauer: Münchner - ein türkischer Münchner. Seine „Migra“-Abteilung im Kommissariat ist seine Familie. Denn zu Hause hat er diese nicht.
Seine Ex-Frau Selma, beide Kinder: alle verstreut. In der „Migra“ aber halten sie zusammen. Zeki steht mit beiden Beinen in zwei Kulturen, und wenn er abends einen Absacker braucht, dann sind es ein Obstler und ein Raki gleichzeitig.
Kurz vor der Praterinsel spült die Isar eine Leiche an Land, der das arabische Wort für „Teufel“ mit Reißzwecken in die Brust gestanzt ist. Ein Fall für die „Migrantenbrigade“, findet Pius Leipold von der Münchner Kripo. Mit den Worten: „Ihr seid‘s doch die Spezialisten für alles Tote, was nicht hiesig ist“ schiebt er den toten Türken zur weiteren Ermittlung Kommissar Pascha und seiner „Migra“ rüber.
Zu Beginn besteht die „Migra“ nur aus Pascha und Vierkant, genauer gesagt: Isabel Vierkant, einer Kriminalbeamtin, die es nicht nur ihrem Chef in allem recht machen will, sondern auch noch turkologische Erkundungen anstellt, um ihm zu imponieren. Von Zeki heiß ersehnt, entpuppt sich indes die neue Mitarbeiterin, die junge, toughe Jale Cengiz, als ebenso eifrig wie Vierkant. Ihr barfüßiger „Prügel-Einstand“ ist aber denkbar unglücklich, und dass sie auch gern im Alleingang losprescht, macht Zeki als „Kommissar Pascha“, der er nun mal ist, überhaupt nicht froh.
Ironie des Schicksals, dass am Ende auch noch der urbayerische Gemütsbolzen Pius Mitglied der „Migra“ wird, über deren Chef er anfangs noch so süffisant lästert: „Mir ist suspekt, wer mir nichts dir nichts die Sprache wechseln kann.“ Aber was muss er auch „Sultans Harem“ besuchen und so unfreiwillig Zaungast eines Mordes werden, der mit dem Fall der Isarleiche in Verbindung zu stehen scheint?
„Kommissar Pascha“ ist nicht nur ein Ermittlerkrimi aus München, es ist auch eine ungewöhnliche Familiengeschichte.
Hinweis
[Ton: Audiodeskription ]
Personen
Schauspieler: Rolle | Kommissar Pascha - Zeki Demirbilek Isabel Vierkant Jale Cengiz Pius Leipold Özlem Demirbilek |
| Regie: | Sascha Bigler |
| Drehbuch: | Sascha Bigler |