Senab Ragab und Mutter Shefa backen 'Sonnenbrot': Das tägliche "Sonnenbrot" ersetzt der Ragab-Familie Reis und Kartoffeln.
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Senab Ragab und Mutter Shefa backen 'Sonnenbrot': Das tägliche "Sonnenbrot" ersetzt der Ragab-Familie Reis und Kartoffeln.

Maler Gamal Latif in Luxor: Der Autodidakt Gamal Latif malt Motive des traditionellen Lebens der Nubier.

Koptische Weberin in Naqada: Die traditionell arbeitenden Weber von Naqada werden von Maschinen verdrängt.

Flussschiffer und Dichter Mamduh Kalaf Ali: Nilschiffer Mamduh begeistert seine Passagiere mit eigenen Gedichten und Liedern.

Pferdetrainer Gaber Ahmed Abdel Galiel mit Pferd 'Gold' und Schülerin: Pferdetrainer Gaber übt mit seiner Schülerin im flachen Nilwasser, weil sie Angst vorm Herunterfallen hat.

Schiffseigner Emad und Kapitän auf ihrem "Nil-Traumschiff" in Luxor.
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Über Jahrtausende hinweg hat der Nil das Schicksal Ägyptens geprägt. Sein alljährlich wiederkehrendes Hochwasser überflutete das Land und machte es mit seinem Schlamm fruchtbar.
Erst der Bau des Assuanstaudamms machte den Fluss berechenbar. Der Staudamm hält aber auch den natürlichen Dünger Flussschlamm von den Feldern fern. Damit sind neue Abhängigkeiten entstanden.
Die Näherin Senab wehrt sich mit Fantasie und Kreativität gegen die Diskriminierung als alleinerziehende Mutter. Sie wurde zum Vorbild für notleidende Frauen, die sonst keine Chance zum Überleben hätten. Als Kunstmaler bewahrt Gamal in seinen naiven Gemälden die Kultur der Nubier, die einst wegen des Staudammbaus umgesiedelt wurden. In Nakada stellen Töpfereien seit 5000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her: spezielle Wasserkrüge aus Ton. Die Nachfrage ist groß, denn die Tonkrüge sind durch Plastik nicht zu ersetzen.
Die koptischen Weber hingegen finden kaum noch Käufer für ihre handgefertigten Textilien, weil die maschinelle Billigkonkurrenz erdrückend ist. Der Besitzer einer Zuckerrohrpresse hat eine Vermarktungsnische für sein traditionelles Produkt gefunden: Er bietet es als naturbelassenes Heilmittel unter einem Ökosiegel an. Doch überall am großen Strom sind die Lebensgrundlagen durch das Ausbleiben zahlungskräftiger Touristen und den rücksichtslosen Umgang mit der Natur bedroht.
Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.
Hinweis
Personen
Top-Spielfilm am 15.01.
Spielfilm
Nichts wird gut, was mit einer Lüge beginnt. Keine Liebe und kein Land. „Wahrheit ist das, was uns nützt“, sagt der Funktionär Silberstein zu Antonia Berger, als sie 1952 in die DDR kommt. Hinter Antonia liegen bittere Jahre in der Sowjetunion, zu Unrecht verurteilt. Aber das darf niemand wissen. Nichts soll den Aufbau einer neuen besseren Welt stören.1952 in der DDR: Die zu Unrecht...
Und der Zukunft zugewandt