Bali und Lombok - Inseln der Sehnsucht

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Tourismus
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Steg der Sehnsucht bei Tanjung auf Lombok


Bildauswahl:


Bild 1

Steg der Sehnsucht bei Tanjung auf Lombok


Bild 2

Hinduistische Zeremonie im Sangeh Tempel auf Bali


Bild 3

Fischerdorf auf Lombok


Bild 4

Reisfeld auf Lombok


Bild 5

Fischerdorf auf Lombok


Bild 6

Ritueller Stockkampf in der Tempel/Moschee Anlage von Lingsar


Bild 7

Lombok, die Insel der 1000 Moscheen


Bild 8

Rituelle Segnung des Hahnenkampfs


Bild 9

Wiederaufbau einer Lomboker Moschee


Bild 10

Rituelle Opfergaben für eine hinduistische Zeremonie im Sangeh Tempel auf Bali


Bild 11

Balis romantische Strände


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Buddhistischer Tempel "Vihara Dharma Giri" auf Bali


Bild 13

Hinduistische Zeremonie im Sangeh Tempel auf Bali


Bild 14

Abendstimmung in Senggigi auf Lombok


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Gemeinsame Prozession von Hinduisten und Muslimen beim jährlichen Lingsar Festival

Themen

    Details

    Bali, die „Insel der 1000 Tempel“, und Lombok, die „Insel der 1000 Moscheen“, haben etwas gemeinsam: Sie sind Sehnsuchtsorte, an denen Einheit trotz religiöser Vielfalt gelebt wird. Diese Orte sind vielleicht weltweit einzigartig, weil sie zwei Weltreligionen miteinander verbinden, die andernorts oftmals im Konflikt stehen: Islam und Hinduismus. Einmal im Jahr, beim größten und spektakulärsten Festival von Lombok, zeigt sich das besonders. Zum Tempelfest des heiligen Wassers kommen Tausende Gläubige beider Religionen zusammen, Jung und Alt, aus nah und fern, aus allen Schichten der Gesellschaft, um gemeinsam zu feiern. Der Höhepunkt des Festivals, das Perang Topat, weist auf die historischen Auseinandersetzungen zwischen den balinesischen Hindus und den muslimischen Sasak hin. „Perang Topat“ heißt: „der Krieg mit Reiskuchen“. Symbolisch wird eine Schlacht mit in Palmblätter gewickelten Reiskuchen-Bällchen ausgetragen. Hindus und Muslime bewerfen sich rituell mit diesen Nahrungsmitteln. Eine, die dieses Ritual sehr gut kennt, ist die 84-jährige Tempelpriesterin Jero Mangku Istril Kerti Sejatil: „Wenn Du die Wurfgeschosse danach einsammelst, können sie Dir als Dünger für deine Felder dienen. Alle Pflanzen gedeihen damit prächtig, und so tragen sie zu Versorgung und Wohlstand bei.“ Das Tempelfest liefert den zentralen Ausgangspunkt für die allumfassende Bedeutung des religiösen Friedens für nachhaltige ökonomische Entwicklung und stabile politische Verhältnisse in Indonesien. In dem bevölkerungsreichsten mehrheitlich muslimischen Inselstaat ist das Motto „Einheit in Vielfalt“ ein Verfassungsgrundsatz. Die Filmemacher Werner Zips und Angelica V. Marte begeben sich auf die tropischen Trauminseln Indonesiens, beleuchten die kulturellen und geografischen Besonderheiten dieser Orte, ohne dabei die Schattenseiten wie Verkehr oder wachsende Müllberge auszublenden.

    Hinweis

    Personen

    von:Werner Zips, Angelica V. Marte

    Top-Spielfilm am 12.01.

    Spielfilm

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