Der Apennin - Italiens Naturparadies

Von den Abruzzen nach Kalabrien (Deutschland, 2021)

Land und Leute
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Übersicht

Um das wahre Herz Italiens zu entdecken, muss man nicht die bekannten Metropolen besuchen. Eine Reise durch die verschlungenen Pfade des Apennins offenbart die Seele des Landes: eine Region voller unberührter Natur, historischer Orte und lebendiger Traditionen. Hier, in den grünen Wäldern und sanften Hügeln, lebt das „kleine Italien“ - ein Ort, der Geschichten erzählt und Geheimnisse birgt.

Themen

    Details

    Die Reise beginnt am Gran Sasso mit dem fast 3000 Meter hohen Corno Grande, der höchsten Erhebung des Gebirgszuges. Die Landschaft des Campo Imperatore wird seit Jahrhunderten von der Schafzucht geprägt. Der Hirtenhund „Pastore Abruzzese“ bewahrt die Schafe vor den Angriffen der Wölfe.Weiter gen Süden kommen Braunbären von den bewaldeten Höhenlagen bis ins tiefer gelegene Dorf Villalago. Die Menschen des pittoresken kleinen Ortes haben sich an den Besuch der marsischen Bären gewöhnt. Forscher haben sich der vom Aussterben bedrohten Tiere angenommen und setzen sich für den Erhalt der Population ein.Weiter südlich in der Basilikata im Ort Melfi halten Falknerinnen und Falkner die Tradition der Raubvogelzucht aus dem Hochmittelalter aufrecht. Stauferkönig Friedrich II. - Kaiser des römisch-deutschen Reiches im 13. Jahrhundert - war ein begeisterter Falkner und hat ein wegweisendes Lehrbuch „Über die Kunst mit Vögeln zu jagen“ geschrieben.Entgegen der Annahme, in Kalabrien wäre es nur heiß und staubig, überrascht der Apennin mit Mammutbäumen und tiefgrünen Wäldern im südlichsten Teil der Stiefelspitze Italiens. Nach rund 1500 Kilometern endet die Reise durch den Apennin.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Kristian Kähler
    Drehbuch:Kristian Kähler
    Kamera:André Zschocke
    Redaktion:Ute Hoffarth, Matthias Latzel
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