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Anna reist um die Welt, immer auf der Suche nach wilden Tieren in ihrer natürlichen Umgebung. In jeder Folge geht es um ein spezielles Tier. Das können Wisente in der Döberitzer Heide sein, Delfine in Florida oder Eisbären in Kanada. Anna trifft Menschen, die sich mit diesen Tieren beschäftigen, mit ihnen arbeiten und sich für ihre Erhaltung einsetzen.
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Bei „Anna und die wilden Tiere“ steht heute ein Tier der Superlative im Mittelpunkt: es gilt als gefährlichstes Tier Afrikas. Es ist nach dem Elefanten das größte Landlebewesen der Erde - so groß und schwer wie ein Kleinbus. Es hat das größte Maul des Kontinents mit armlangen Eckzähnen. Und es frisst am Tag 40 Kilogramm Gras. Oder besser gesagt: in der Nacht.
Es geht um das Flusspferd - auch Nilpferd oder einfach Hippo genannt. In Uganda macht sich Anna auf die Suche nach den pummeligen Kolossen und entdeckt schnell die ersten Fußspuren. Mit der Tierexpertin Beatrix fährt sie auf den Kazinga-Kanal, in dem angeblich 5000 Hippos leben sollen. Und tatsächlich: die ersten Herden sind schnell entdeckt. Tagsüber hängen die Flusspferde nämlich am liebsten in kühlen, ruhigen Gewässern ab. Allerdings macht ein zorniges Hippo der Tierreporterin klar: das hier ist mein Revier, komm mir bloß nicht zu nahe!
Auf ihrem Ausflug stellt Anna aber auch fest: Flusspferde sind sehr lustige Gesellen. Sie können toll mit den Ohren wackeln, benutzen ihren Schwanz als Kakapropeller, versprühen Wasserfontänen und stellen sogar ihre eigene Sonnenmilch her. Und am Ende zeigt sich ein Bulle bei einer Paarung sogar von seiner besten Seite und präsentiert Anna sein großes Hinterteil. All das geschieht in einem Fluss voller Flusspferde.
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