Corona: In 100 Tagen in die Pandemie

Frankreich, 2022
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • HDTV
  • 20221018214000
VPS 00:00

Übersicht

Von den ersten Warnungen chinesischer Ärzte Ende 2019 bis zum Lockdown in Europa im Frühjahr 2020 zeichnet der Film die ersten 100 Tage der Corona-Pandemie nach, in denen sich alles entschied. Hochrangige Vertreter der Weltgesundheitsorganisation, europäische Spitzenpolitiker und Minister berichten von den zahllosen Fragen und Herausforderungen, denen sie sich zwischen Wuhan, Peking, Genf, Paris, Berlin und Bergamo plötzlich stellen mussten. Von der Zensur des chinesischen Regimes über die mangelnde Vorbereitung der europäischen Demokratien bis zur Schwäche der internationalen Organisationen: Die Dokumentation enthüllt, wie viele Gelegenheiten versäumt wurden, die rasante Ausbreitung des Virus aufzuhalten.

Themen

    Details

    COVID-19 hat jüngsten Schätzungen zufolge zwischen 13 und 17 Millionen Menschen das Leben gekostet und zu einer Lähmung der Weltwirtschaft geführt. Von den ersten Warnungen chinesischer Ärzte in Wuhan im Dezember 2019 bis zum Lockdown in Europa, wo die Pandemie ab März 2020 besonders heftig wütete, zeichnet die Dokumentation 100 Tage eines Wettlaufs mit der Zeit nach, in denen sich alles entschied. Anhand bisher unveröffentlichter Dokumente und Interviews mit Schlüsselfiguren des internationalen Krisenmanagements enthüllt die Dokumentation, wie viele Gelegenheiten versäumt wurden, die rasante weltweite Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Da waren zunächst die Verzögerungstaktiken der chinesischen Gesundheitsbehörden: Obwohl sie durch internationale Abkommen dazu verpflichtet waren, informierten sie die WHO nicht von der Entdeckung eines neuen Virus. Die Regierung in Peking hielt entscheidende Informationen zurück und zögerte, Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu ergreifen. Die WHO ihrerseits zögerte zu lange mit der Erklärung des internationalen Gesundheitsnotstands und täuschte so über den tatsächlichen Ernst der Lage. Ihre Mitgliedsstaaten hatten sie nicht mit der erforderlichen Unabhängigkeit und den Befugnissen ausgestattet, um ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht zu werden: der Verhinderung einer Pandemie. In der Überzeugung, dass ihre Gesundheitssysteme bestens gerüstet seien, glaubten die europäischen Politiker zu lange, sie seien vor einer drohenden Gesundheitskrise gewappnet. Tatsächlich jedoch war die Pandemie-Prävention vernachlässigt worden.Warnungen vor einer asymptomatischen Ansteckung und Tausenden von Todesfällen, die eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus zur Folge haben könnte, wurden in den Wind geschlagen. Doch hätten die Entscheidungsträger anders handeln können? Besaßen sie die Möglichkeit, diese Pandemie zu verhindern? Hätte die Ausbreitung des Virus zumindest verlangsamt werden können, um sich besser auf die Pandemie vorzubereiten und so die Zahl der Opfer zu verringern?

    Hinweis

    Synchronfassung, Online verfügbar von 11/10 bis 16/04

    Personen

    Regie:Nolwenn Le Fustec
    TVinfo
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