Im Bild: Mariella Gittler.
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Im Bild: Mariella Gittler.

Im Bild: Bischof Paul Rusch bei Demonstration gegen Fristenlösung in Lienz.

Im Bild: Reenactment: Paul Rusch - ehemaliger Bischof der Diözese Innsbruck, war in den 1970er Jahren vehementer Abtreibungsgegner.

Im Bild: Zerstörte zweisprachige Ortstafel.

Im Bild: Reenactment: Johanna Dohnal mit Christian Broda.

Österreich - Die ganze Geschichte

Im Bild: Reenactment: Paul Rusch, ehemaliger Bischof der Diözese Innsbruck, war in den 1970er Jahren vehementer Abtreibungsgegner.

Im Bild: Reenactment: Johanna Dohnal fährt im Käfer zur Demo.

Im Bild: Jungpolitikerin Johanna Dohnal.

Im Bild: Reenactment: Paul Rusch - ehemaliger Bischof der Diözese Innsbruck, war in den 1970er Jahren vehementer Abtreibungsgegner.


Im Bild: Österreichischer Katholikentag 1974. Abschlussveranstaltung in der Wiener Stadthalle mit Kardinal Franz König und Bundeskanzler Bruno Kreisky. 13. Oktober 1974.

Im Bild: _Reenactment_Johanna Dohnal steigt ins Auto.

Im Bild: Reenactment: Johanna Dohnal - Ehemalige SPÖ-Politikerin, setzte sich für Frauenrechte ein, Anfang der 1970er Jahre insbesondere für eine Reform des Paragrafen 144.

Im Bild: Demonstrierende gegen die Fristenlösung.

Im Bild: Reenactment: Johanna Dohnal im Auto.

Im Bild: Reenactment: Johanna Dohnal fährt mit Freundinnen zur Demonstration.

Im Bild: Unterstützt von der Elite an heimischen Historikerinnen und Historikern erzählen Andreas Pfeifer und Mariella Gittler die bewegte Geschichte Österreichs.

Im Bild: Junge Demonstranten bei Arena Besetzung.
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Die 1970er Jahre - eine Zeit des Umbruchs in Österreich. Heute wird die Dekade als Synonym für die Reformpolitik Bruno Kreiskys gesehen, eine Ära von Aufbruch und Erneuerung. Doch die angestrebte Modernisierung geht nicht reibungslos vonstatten: Vielen im Land ist Kreiskys Kurs zu radikal, sie empfinden ihn als Angriff auf Werte und Traditionen. Wieder anderen gehen die Reformen nicht schnell und nicht weit genug. Besonders die Frauen sind unzufrieden. Sie sind den Männern nach wie vor per Gesetz untergeordnet, dürfen ohne Einverständnis ihres Ehemanns keinen Job annehmen und kein eigenes Bankkonto eröffnen. Eine neue Frauenbewegung formiert sich, in der sich in Österreich die junge SPÖ-Funktionärin Johanna Dohnal als zentrale Figur hervortut. Die streitbare Jungpolitikerin fällt zum ersten Mal in der Debatte über die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs auf. Und gerade bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Im konservativen Lager und in der Kirche regt sich Widerstand. Prominente Kirchenvertreter wie der Innsbrucker Bischof Paul Rusch rufen zu Massenkundgebungen auf und führen diese persönlich an - ein empfindlicher Dämpfer für den gerade erst eingeleiteten Versöhnungsprozess zwischen der Sozialdemokratie und der katholischen Kirche. Auch die Jugendkultur und die alternative Kulturszene geben damals erste kräftige Lebenszeichen von sich und fordern lautstark mehr Freiräume ein. Folge 4 der vierten Staffel von „Österreich, die ganze Geschichte“ beleuchtet den Mythos der „Ära Kreisky“ und zeigt anhand der ProtagonistInnen Johanna Dohnal und Paul Rusch die Bruchlinien auf, die zwischen Alt und Jung, Stadt und Land, konservativ und liberal verlaufen sind.
Hinweis
Personen
| Regie: | Magda Jöchler |
| Drehbuch: | Angelika Faissner |