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Kuba ist ein Mythos! Selbst wer noch nie auf der Insel gewesen ist, hat Bilder im Kopf: Straßenkreuzer mit Patina, imposante Altbauten, weiße Palmenstrände, Liebespaare auf dem Malecón.„mareTV“ erkundet den Westen der Insel zwischen Trinidad und Havanna. Von dort startet ein legendärer Zug Richtung Matanzas: der „Hershey Train“. Seinen Namen hat er von der „Hershey Chocolate Corporation“, die dort in den 1920er-Jahren eine große Zuckermühle betrieb.Der Zug brachte den wichtigen Rohstoff in die Hauptstadt Havanna. Noch heute zuckelt dort ein fast 100 Jahre alter, rosafarbener Triebwagen. Wenn er denn fährt. Nach längerer Pause aufgrund technischer Probleme soll nun die große Testfahrt steigen. Sogar Repräsentanten des Verkehrsministeriums sind zugegen - und zum Glück auch die findigen Mechaniker, denn die müssen schon nach wenigen Hundert Metern wieder ran.Einen besonders schönen Arbeitsplatz haben die Salvavidas von Varadero, dem wohl berühmtesten Strand der Insel. Dort muss die Lebensretterin Idarys Torres Sanchez immer hellwach sein, denn auf den schneeweißen Sand rollen oft riesige Brecher. Dann kann es für die Badegäste schnell gefährlich werden. Das Revier der Rettungsschwimmer erstreckt sich über 20 Kilometer.Im idyllischen Meeresdorf Isabela de Sagua füllen sich am Abend die Stelzenhäuser, denn über dem Wasser sitzend schmeckt der Fisch besonders gut. Der Ort wird auch als das „Venedig Kubas“ bezeichnet. Im Restaurant „Miramar“ serviert Manuel Rodríguez Pérez seine bekannten Fisch-Nuggets. Zur Herstellung der Panade hat er mit seinem Neffen Boris aus Fahrradteilen, einem alten Elektromotor sowie einem ausrangierten Fleischwolf eine Maschine gebastelt, die aus Brot das Paniermehl zaubert.Die einstige Kolonialstadt Trinidad an der Südküste Kubas gilt als einer der schönsten Orte der Karibik. Die Häuser dort sind besonders bunt. An der Plaza Mayor, dem neobarocken Hauptplatz, reiht sich ein Prachtbau an den nächsten. Etwas weiter westlich liegt die Schweinebucht, weltberühmt für die 1961 gescheiterte Invasion von Exilkubanern. An diesem geschichtsträchtigen Ort angeln die Fischer heute mit aufgeblasenen Kondomen. Daran befestigen sie ihre Leinen, denn Schwimmer und Posen sind Mangelware. „Ningun problema“ - auf Kuba finden die Menschen fast immer eine karibisch geniale Lösung.
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